Steuern

Warum dein Pass bald wichtiger sein könnte als dein Wohnsitz

Warum dein Pass bald wichtiger sein könnte als dein Wohnsitz

Was Christoph Heuermann über Freiheit, Steuern und die gefährlichste Entwicklung Europas sagt

Stell dir vor, du ziehst aus Deutschland weg.
Neues Land. Neuer Alltag. Neue Firma.
Und trotzdem greift der Staat weiter nach deinem Einkommen.

Nicht, weil du dort lebst.
Sondern weil du deutschen Pass hast.

Klingt absurd?
Ist aber kein Hirngespinst mehr.

Christoph Heuermann beschäftigt sich seit über zehn Jahren genau mit diesen Szenarien.
Nicht theoretisch. Sondern praktisch. Am eigenen Leben.

Und was er sagt, sollte jeder hören, der Vermögen aufbaut, investiert oder international denkt.

Der Anfang: Warum ein Politikstudent dem Staat den Rücken kehrte

Christophs Geschichte beginnt nicht mit Steuerflucht oder Dubai-Träumen.
Sondern mit einem ziemlich klassischen Weg.

Abi.
Freiwilliges soziales Jahr in Neuseeland.
Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften.

Eigentlich beste Voraussetzungen für eine Karriere beim Staat.
EU. UN. Diplomatischer Dienst.

Doch dann passierte etwas Entscheidendes.

„Ich habe die falschen Bücher gelesen. Und die falschen Vorträge besucht.“

Libertäres Denken.
Kritische Fragen.
Und irgendwann die Erkenntnis:
Für jemanden, der Freiheit ernst nimmt, ist der Staatsapparat keine Option.

Christoph traf Menschen, die bereits so lebten, wie er es sich vorstellte:
Global. Unabhängig. Steuerlich optimiert. Ortsungebunden.

Also traf er eine Entscheidung.

2015.

Bachelorarbeit abgegeben.
Deutschland abgemeldet.
One-Way-Ticket nach Mexiko.

Kontostand: 2.000 Euro.

„Ich wusste: In drei Monaten musst du Geld verdienen – oder du schläfst auf der Straße.“

Staatenlos.ch: Wie aus einer Marktlücke eine der größten Plattformen wurde

Christoph gründete den Blog staatenlos.ch.
Damals kannte kaum jemand Begriffe wie Flag Theory, Internationalisierung oder Pass-Diversifikation.

Er schrieb ein Buch.
Verkaufte es zehnmal.
200 Euro Umsatz.

Ernüchterung.

Also machte er das Buch kostenlos – gegen E-Mail-Adressen.
Der erste Funnel.
Das erste Freebie.

Dann kam Beratung.
Erst schriftlich.
Für 30 Euro.
Vier Stunden Arbeit.

Heute kostet ein 90-Minuten-Call rund 3.000 Euro.

Nicht, weil alles einfacher geworden ist.
Sondern weil das Thema relevanter denn je ist.

Dubai ist nicht mehr das, was es mal war

Lange galt Dubai als Steuerparadies.
Firma gründen. Visum holen. Fertig.

Doch genau das hat sich geändert.

„Dubai ist bürokratischer geworden. Reguliert. Steuerpflichtig.“

9 % Körperschaftsteuer.
Buchhaltungspflicht.
Wirtschaftsprüfer.
Papierkrieg.

Christoph selbst hat seine Dubai-Firma verschenkt und sein Visum aufgegeben.

Warum?

Weil er dort nicht dauerhaft lebt.

„Eine Dubai-Firma macht nur Sinn, wenn du wirklich dort lebst. Alles andere ist Augenwischerei.“

Das beste Setup für digitale Unternehmer: Die amerikanische LLC

Statt Dubai empfiehlt Christoph etwas, das viele unterschätzen:

Eine amerikanische LLC.

Warum?

  • international anerkannt
  • steuer- und buchhaltungsfrei (bei richtiger Struktur)
  • Top-Bankkonten & Zahlungsanbieter
  • komplett remote gründbar

„Das ist aktuell die sauberste Struktur für digitale, internationale Unternehmer.“

Aber:
Falsch genutzt = Steuerhinterziehung.

Und genau hier machen viele denselben Fehler wie bei Dubai.

Europa geht einen gefährlichen Weg

Was Christoph wirklich Sorgen macht, sind nicht einzelne Steuern.
Sondern strukturelle Entwicklungen.

Hohe Energiepreise.
Überregulierung.
Planwirtschaftliche Tendenzen.
Digitale Kontrolle.

„Deutschland könnte mit dem Steuersystem leben – wenn der Rest stimmen würde.“

Tut er aber nicht.

Unternehmen wandern ab.
Aufträge brechen weg.
Und selbst Dienstleister spüren den Druck.

Digitale Identität & digitaler Euro: Bequem – aber brandgefährlich

Viele winken ab.
„Verschwörungstheorie.“

Christoph nicht.

Digitale ID bedeutet:

  • Jeder Vertrag
  • Jede Transaktion
  • Jede Anmeldung

an eine zentrale Identität gekoppelt.

In Kombination mit einem digitalen Euro wird es brisant:

  • Geld mit Ablaufdatum
  • automatische Steuerabführung
  • gezielte Einschränkungen

„Das wird schleichend kommen. Erst bequem. Dann alternativlos.“

Passbesteuerung: Kommt sie wirklich?

Die große Angst vieler Auswanderer:
Besteuerung nach Staatsbürgerschaft.

Christoph bleibt nüchtern:

„Kurzfristig halte ich das für unwahrscheinlich. Zu viele Doppelbesteuerungsabkommen.“

Aber langfristig?

Auf EU-Ebene?
Abgeschwächt?
Über Umwege?

Durchaus möglich.

Und genau deshalb rät er:

„Jeder mit über 2 Millionen Euro Vermögen sollte einen zweiten Pass haben.“

Nicht aus Panik.
Sondern aus Strategie.

Der wahre Grund für eine zweite Staatsbürgerschaft

Es geht nicht primär um Steuern.
Sondern um Sanktionsfreiheit.

Was, wenn:

  • dein Konto gesperrt wird?
  • dein Pass entzogen wird?
  • deine digitale ID deaktiviert wird?

Ein zweiter Pass bedeutet:

Optionen.
Bewegungsfreiheit.
Verhandlungsmacht.

„Es ist wie ein Versicherungspaket für dein Leben.“

Vermögen schützen heißt: global denken

Christophs eigene Strategie:

  • Kryptowährungen (Liquidität)
  • Unternehmensbeteiligungen
  • Rohstoffe
  • Auslandsinvestments
  • reale Assets

„Niemand mit Vermögen hält 20 Millionen auf dem Konto. Dein Geld muss arbeiten.“

Diversifikation ist kein Luxus.
Sondern Überlebensstrategie.

Die Essenz

Freiheit ist kein Zustand. Sie ist eine Struktur.

Und diese Struktur beginnt nicht bei der Steuererklärung.
Sondern bei der Frage:

Wie abhängig bist du wirklich?

Christoph Heuermann hat sich diese Frage früh gestellt.
Und sein Leben danach gebaut.

Die Frage ist nur:
Wann stellst du sie dir?

Du willst nichts mehr verpassen?

Werde Teil der Capital Compass Community und erhalte Zugriff auf das beste Finanz Bildungssystem im deutschsprachigen Raum mit Events, Analysen, Podcasts und Deep Dives!