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So wurden wir 2-Facher Trading Weltmeister

Warum 90% der Trader scheitern und was die anderen anders machen

Die Trading-Psychologie von Tom Vorwald

Die meisten verlieren an der Börse nicht wegen Bitcoin, DAX oder Optionen.

Sie verlieren, weil sie versuchen, schlauer als der Markt zu sein.

Oder, um es so deutlich zu sagen wie Tom:

„Ich habe schon so oft auf die Fresse bekommen, weil ich immer schlauer sein wollte als der Markt.“

Das ist kein Spruch für Social Media.
Das ist eine Bilanz aus zwei Jahrzehnten Trading, Hedgefonds, Fehlentscheidungen, psychologischen Abstürzen und dem Aufbau eines Systems, das heute Trader weltweit erfolgreich macht.

In diesem Artikel geht es um drei Dinge:

  • Warum 90% der Trader in kürzester Zeit 90% ihres Kapitals verlieren
  • Warum Persönlichkeit wichtiger ist als Strategie
  • Und wie echtes Bewusstsein über Märkte, Psychologie und Kapitalflüsse dich vor dem eigenen Konto-Crash schützt

Vom Wasserbautechniker zum Profi-Trader

Tom ist kein klassischer „Finanz-Influencer“.

Sein erster Beruf: Wasserbautechniker.
Später: Bauingenieur-Student.
Jung Vater, überfordert, wie so viele in der Phase.

Er brauchte mehr Geld.
Also tat er, was viele tun: Er ließ sich von einem Investment „mit 10% Rendite im Monat“ blenden.

Trust, Hochglanzversprechen, sichere Zahlen.

Im Kopf:
„Wenn das so läuft, muss ich nie wieder arbeiten.“

An Weihnachten kamen die Renditen nicht.
Null.
Keine Auszahlung.

Tom kündigte fristlos, machte Druck, wurde laut.
Nicht, weil er Profi war, sondern weil er keine Ahnung hatte und sich betrogen fühlte.

Genau dieser Wutanfall führte zu einem Angebot:

„Dann mach’s doch selbst, lern Trading.“

Ein Wochenende Seminar.
Ein Zertifikat.
Ein Gefühl von: Jetzt kann ich’s.

Natürlich konnte er es nicht.

Was danach kam, kennen alle, die wirklich lange traden:

  • falsche Entscheidungen
  • zu große Positionen
  • Emotionen am Anschlag
  • Gewinne wieder abgegeben
  • Nächte vor dem Bildschirm
  • und trotzdem weitergemacht

Das ist der Teil, den viele nie sehen.

Nächte vor den Charts und der erste Kontakt zum „großen Geld“

Während die meisten nach ein paar Monaten frustriert aufgeben, blieb Tom dran.

Er verbrachte Jahre damit, nachts wiederkehrende Muster in den Märkten zu suchen.
Damals glaubte er noch, das sei der Schlüssel.

Diese Obsession führte zu Kontakten in Foren, erste Kooperationen und schließlich zu einem Angebot aus der Schweiz:

Arbeiten mit einem Hedgefonds-Manager.
Institutionelle Welt.
Kapital im neunstelligen Bereich.

Dort lernte Tom, wie das große Geld wirklich arbeitet:

  • Wie Kapitalströme verschoben werden
  • Warum Trends länger laufen, als Privatanleger es aushalten
  • Wieso Risk Manager über Tradern stehen
  • Und warum es Analysten gibt, die nur analysieren und Trader, die nur umsetzen

Die wichtigste Erkenntnis:

Märkte sind oft viel simpler, als sie von außen wirken.
Kompliziert sind die Menschen.

Trading ist kein Zocken, aber für 90% fühlt es sich genau so an

Die Zahl ist brutal:

90% verlieren innerhalb von 90 Tagen 90% ihres Vermögens.

Warum?

Weil ihr Weg meistens so aussieht:

  1. Irgendwo ein „System mit 99%-Trefferquote“ gesehen
  2. Geld eingezahlt
  3. Erster Trade klappt → Ego explodiert
  4. Zweiter Trade größer
  5. Dritter Trade noch größer
  6. Dann kommt das 1% und das Konto ist leer

Das Problem ist nie nur die Strategie.
Das Problem ist das Zusammenspiel aus:

  • Gier
  • Angst
  • fehlender Struktur
  • Null-Bewusstsein für Wahrscheinlichkeiten
  • und keine Ahnung, wie Kapitalmärkte wirklich funktionieren

Viele nennen das „Daytrading“.
In Wahrheit ist es Glücksspiel mit mehr Schritten.

Der Fehler: Alle traden, als wären sie der gleiche Mensch

Die Trading-Welt verhält sich oft so, als wäre jeder gleich:

  • gleiche Setups
  • gleiche Zeiteinheiten
  • gleiche Regeln

Tom sieht das komplett anders.

Er sagt:

„Wenn ich jedem dieselbe Strategie gebe, ist das, als würde ich allen Fußballern sagen: Ihr seid jetzt Mittelstürmer.“

Das kann nicht funktionieren.

Denn Menschen sind unterschiedlich:

  • manche lieben Geschwindigkeit
  • manche brauchen Ruhe
  • manche hinterfragen alles
  • manche sind impulsiv
  • manche analytisch
  • manche gehen gegen den Strom
  • manche schwimmen lieber mit

Wenn du als natürlicher Contra-Typ eine glatte Trendstrategie umsetzen sollst, kämpfst du nicht gegen den Markt.
Du kämpfst gegen dein eigenes Naturell.

Du kannst das eine Zeit lang durch Disziplin kompensieren.
Aber nicht dauerhaft.

Trader-DNA: Wenn Persönlichkeit und Strategie zusammenpassen müssen

Aus genau diesem Problem ist bei Tom etwas entstanden, das es so kaum gibt:

die Trader-DNA.

Eine Bewusstseinsanalyse, die aus der Persönlichkeitsentwicklung kommt und ins Trading übertragen wurde.

In etwa 30 Minuten lässt sich so feststellen:

  • Welche Persönlichkeitsanteile dominieren dich?
  • Bist du eher der Scalper, Breakout-Trader, Swing-Trader, Counter-Trader?
  • Zu welchen Tageszeiten bist du wirklich „wach“?
  • Welche Märkte passen zu deinem Biorhythmus?
  • Welche Trading-Art wird dich innerlich zerreißen?

Tom selbst ist z.B. ein klassischer Counter-Trader:

  • Er hinterfragt alles
  • Geht gern gegen den Strom
  • Und wäre unglücklich, wenn er stumpf Trendfolge machen müsste

Er kennt Trendstrategien im Detail.
Aber er zwingt sie sich selbst nicht auf.

Und das ist der Punkt, den fast alle übersehen:

Erfolgreiches Trading bedeutet nicht, die „beste“ Strategie zu nutzen.
Sondern die Strategie, die du emotional und charakterlich tragen kannst.

Weniger handeln. Mehr verstehen.

Ein Bild, das viele kennen:

Jemand sitzt auf dem Event, Handy in der Hand, ständig grüne und rote Kerzen im Blick.
Immer am Tippen.
Immer im Trade.
Immer auf Alarm.

Von außen sieht das nach „Aktivität“ aus.
Von innen ist es reiner Stress.

Tom beschreibt den Unterschied so:

  • Zocken = ständig eingreifen, ständig handeln, ständig „recht haben wollen“
  • Professionelles Trading = Märkte vorher definieren, Kontexte bauen, Setups planen, dann nur in klaren Situationen handeln

Oder anders:

Arbeiten heißt im Kopf: „Ich muss immer etwas tun.“
Trading heißt oft: „Ich muss lernen, nichts zu tun, bis es wirklich Zeit ist.“

Das klingt leicht.

In der Praxis ist es für viele das Schwerste überhaupt.

Märkte sind Kapitalflüsse, nicht Kerzenbilder

Viele starren auf Charts, Linien, Indikatoren und vergessen das Wichtigste:

Märkte sind nur die sichtbare Spur von Kapitalbewegungen.

Tom und sein Team schauen deshalb zuerst auf:

  • Wo fließt Kapital gerade hin?
  • In welche Sektoren?
  • Risk-On oder Risk-Off?
  • Wie verhält sich Liquidität zu Preisbewegung?

Wenn ein Markt weiter steigt, die Liquidität aber sichtbar zurückgeht, ist das oft:

  • die letzte späte Bewegung
  • bevor die Korrektur kommt

Das gilt für Aktien, Bitcoin, ETFs und jeden liquiden Markt.

Und hier passiert der zweite große Fehler:

Viele Privatanleger wissen nicht einmal, was hinter ihrem ETF-Portfolio passiert.
Sie sehen nur Kurse, nicht Kapitalströme.

Kommt der große Crash?

Die Frage, die überall in der Luft hängt:

„Kommt eine riesige Korrektur? Ist alles überbläht?“

Tom ist klar:

  • Ein echter Bärenmarkt wird kommen.
  • Er weiß nur nicht, wann.
  • Und niemand hat eine Glaskugel.

Sein Szenario:

  1. Schneller, brutaler Abschlag
  2. Rebound, alle glauben „wie bei Corona, geht schon wieder hoch“
  3. Dann die zweite, lange Bärenmarkt-Welle
  4. 18-24 Monate Schmerz
  5. Vor allem Options- und Hebel-Trader verlieren massiv

Die eigentliche Frage ist also nicht:

„Wann kommt die Krise?“

Sondern:

„Wie aufgestellt bist du, wenn sie kommt?“

Was Kleinanleger jetzt konkret tun können

Wenn du ein ETF- oder Aktienportfolio hast, kannst du dir drei einfache Fragen stellen:

1. Will ich diese Positionen wirklich langfristig halten?

Wenn nein → Gewinne mitnehmen ist keine Schande.
Wenn ja → Absicherung ist dein Freund.

2. Habe ich eine echte Asset Allocation?

Nicht nur „ein ETF auf den MSCI World“.
Sondern:

  • unterschiedliche Anlageklassen
  • klare Gewichtung
  • bewusst gewählte Risiken

Keine Asset Allocation zu haben, ist oft gefährlicher als jede Krise.

3. Weiß ich, wie ich absichere?

Ein Beispiel (vereinfachte Version):

  • Über einen seriösen Broker Zugang zu Volatilitätsinstrumenten/Optionen bekommen
  • In Phasen niedriger Volatilität eine Art „Versicherung“ fürs Depot kaufen
  • Diese Versicherung kostet Geld (z.B. 2-3% p.a.) - schützt aber im Crash vor Totalzerstörung

Das Problem:

Die meisten interessieren sich erst für Absicherung, wenn es schon brennt.
Dann sind die „Versicherungspreise“ natürlich absurd hoch.

KI, Bots & die Illusion vom automatischen Geld

Klar: KI ist auch im Trading ein Thema.

Tom nutzt sie aber anders, als viele denken:

  • zum schnelleren Filtern
  • zur Vorselektion von Informationen
  • zur Effizienzsteigerung im Research

Nicht zur finalen Entscheidungsfindung.

Warum?

Weil Märkte nicht nur aus alten Daten bestehen.
Sondern aus Überraschungen, Regimewechseln, Sprüngen, politischen Schocks.

Algorithmen funktionieren in bestimmten Marktphasen sehr gut.
Aber sobald sich Rahmenbedingungen fundamental ändern, können sie gefährlich werden, wenn niemand mehr die Hand am Stecker hat.

Was KI nicht ersetzt:

  • Intuition
  • Erfahrung
  • das Gefühl für „diese Bewegung passt nicht ins Bild“
  • das Bewusstsein für das eigene Risiko

Wer glaubt, ein Bot würde ihn reich machen, weil er irgendeine Werbung gesehen hat, verwechselt wieder dasselbe:

Zocken mit System
mit einem
System für Entscheidungen.

Ohne innere Arbeit wird aus Trading ein psychologischer Unfall

Je tiefer Tom in die Märkte ging, desto klarer wurde ihm:

„Das größte Risiko sitzt nie im Chart. Es sitzt im eigenen Kopf.“

Deshalb hat er sich nicht nur mit Strategien beschäftigt, sondern mit:

  • eigener Psychologie
  • emotionalen Mustern
  • Triggern
  • Angst
  • Gier
  • Kontrollbedürfnis
  • Körperreaktionen

Das Spannende:

Diese Arbeit hat nicht nur sein Trading verändert.
Sondern auch seine Gesundheit, seine Rolle als Vater, seine Beziehungen.

Emotionale Intelligenz ist in der Finanzwelt kaum ein Thema.
Sie wäre aber die Voraussetzung, um viel Schaden zu vermeiden.

Die Vision: Trading als echter Beruf und als Weg in mehr Bewusstsein

Tom hat zwei große Ziele:

  1. Den Beruf „Trader“ als echten Lehrberuf denken.
    Mit Struktur, Ausbildung, Standards.
    Nicht als Zockermythos oder Influencer-Bubble.
  2. Finanzielle Bildung mit Persönlichkeitsentwicklung verbinden.
    Nicht nur Strategien, sondern Bewusstsein.
    Nicht nur Renditen, sondern emotionale Stabilität.
    Nicht nur Charts, sondern Menschen.

Mehr Herzenergie in eine Welt, die oft nur in Rendite denkt.
Das klingt für viele in der Finanzszene „weich“.
Ist aber genau das, was sie am dringendsten braucht.

Die Essenz, was du mitnehmen kannst

Wenn du einen Satz aus diesem Artikel mitnimmst, dann diesen:

Die Märkte sind nicht dein größter Gegner.
Du selbst bist es.

Und daraus folgen ein paar Konsequenzen:

  • Lerne zuerst, wie Märkte wirklich funktionieren.
    Kapitalflüsse, Liquidität, Marktphasen. Nicht nur Candlestick-Patterns.
  • Finde heraus, welcher Trading-Typ du bist.
    Strategie muss zu Persönlichkeit passen. Nicht andersrum.
  • Akzeptiere, dass weniger tun oft mehr bringt.
    Geduld ist ein Skill, kein Charakterfehler.
  • Hab Respekt vor Bärenmärkten.
    Sie sind kein „Bug“. Sie sind Teil des Systems.
  • Arbeite an deiner Psychologie.
    Ohne innere Stabilität wird jede noch so gute Strategie zu einer Waffe gegen dich selbst.

Trading hört auf, zufällig zu sein,
wenn du aufhörst, zufällig zu handeln.

Dann wird es das, was es sein kann:

Ein Beruf.
Ein Werkzeug.
Und ein Spiegel, in dem du dich selbst besser kennenlernst.

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