Geld verdienen ist schön – aber nicht um jeden Preis
Die meisten jagen Rendite.
Moritz jagt etwas anderes:
Klarheit. Disziplin. Win-Win.
Weil Geld kein Ziel ist, wenn der Weg dahin dich verbiegt.
Und weil die Investmentwelt voll ist mit Leuten,
die dir Mondrenditen verkaufen,
ohne selbst einen Cent “Skin in the Game” zu haben.
Hedgefonds-Manager, Mentoren und das echte Playbook
Moritz Hessel ist Hedgefonds-Manager.
Seit drei Jahren selbstständig.
Davor:
Lernen bei Mentoren – unter anderem Florian Homm
und ein Setup bei Blues-Capital,
die zeitweise zu den Top-Hedgefonds weltweit gehörten.
Sein Unterschied zu 90 % in Deutschland:
Nicht nur auf steigende Kurse setzen.
Sondern die ganze Klaviatur:
Long. Short. Pair Trades. Events.
Hedgefund-Playbook statt “Buy & Hope”.
Der Moment, der alles verändert hat: Lehman – am Geburtstag
Moritz’ Einstieg kam nicht durch Eltern, Bank oder “Finanzbildung”.
Sondern durch einen Schock.
- September 2008.
Lehman geht pleite.
Das System stand am Abgrund.
Und während viele Anleger “ausradiert” wurden,
gab es ein paar wenige,
die in genau dieser Phase massiv verdienten.
Moritz dachte sich:
Wenn es möglich ist,
in jeder Marktphase Geld zu verdienen –
warum sollte ich nur darauf hoffen,
dass Märkte steigen?
Warum es “Winner takes it all” geben wird
Moritz’ Blick auf die nächsten Jahre ist klar:
Es wird mehr Verwerfungen geben.
Industriell. Gesellschaftlich. Politisch.
Und daraus entsteht eine Realität,
die viele noch nicht akzeptieren:
Gewinner werden stärker gewinnen.
Verlierer werden härter verlieren.
Nicht fair.
Aber wahrscheinlich.
Und genau hier beginnt sein Ansatz.
Pair Trades: Logik, die selbst ohne Börsenwissen Sinn macht
Der Kern:
Nicht “der Markt muss steigen”.
Sondern:
Gute Unternehmen vs. schlechte Unternehmen.
Beispiel (vereinfacht):
Long Amazon.
Short der stationäre Händler,
der strukturell verliert.
Das Geniale daran:
In guten Zeiten steigen Gute stärker.
In schlechten Zeiten fallen Schlechte brutaler.
Du lebst nicht von Prognosen.
Du lebst von Differenzen.
Disziplin ist wichtiger als jede Rendite
Viele suchen die perfekte Strategie.
Moritz sagt:
Die meisten scheitern nicht am Markt.
Sondern an sich selbst.
Weil sie…
… zu nervös sind.
… zu schnell reagieren.
… Drawdowns nicht aushalten.
… ständig Bestätigung brauchen.
Er baut sein Geschäft bewusst anders:
Keine Kunden, die täglich Reports wollen.
Keine Calls „zweimal am Tag“.
Nicht, weil Geld nicht reizt.
Sondern, weil es die Entscheidungen vergiften würde.
Freiheit ist nicht Luxus.
Freiheit ist Teil der Performance.
Warum die besten Investmententscheidungen oft langweilig sind
Der größte Witz an “smartem Investieren”:
Es fühlt sich selten smart an.
Es fühlt sich eher an wie:
Langweilig. Ruhig. Geduldig.
Moritz hat Positionen,
die er seit 13 Jahren hält.
Und andere,
die nur für ein Event existieren (Earnings, M&A, Sondersituationen).
Aber die Logik ist gleich:
Nicht Action um der Action willen.
Sondern das, was langfristig funktioniert.
Kein 9-to-5, keine Routinen – aber volle Kontrolle
Moritz arbeitet nicht nach Instagram-Routine.
Kein Eisbad.
Keine “Erfolgsjournale”.
Keine festen Abläufe.
Warum?
Weil er sich nicht dazu zwingen muss.
Es ist seine Passion.
Er arbeitet gerne nachts,
weil niemand anruft,
niemand stört,
keine Meetings reinrauschen.
Und sein Satz, der hängen bleibt:
“Ich hatte mein Handy das letzte Mal 2016 einen Tag aus.”
Urlaub ist keine Auszeit – sondern ein Performance-Hebel
Für Moritz ist Urlaub nicht Flucht.
Sondern ein Umfeld-Upgrade.
Mehr Sonne.
Weniger Schlafbedarf.
Mehr Energie.
Weniger Alltags-Reibung.
Und damit:
Mehr Fokus.
Mehr Output.
Mehr Klarheit.
Nicht “Pause vom Leben”.
Sondern bessere Bedingungen fürs Leben.
Wer seine Kunden sind – und warum Drawdowns entscheidend sind
Sein typischer Kunde:
Deutscher Mittelstand.
Unternehmer mit zweistelligen/ dreistelligen Mitarbeiterzahlen.
Menschen, die sagen:
Ich habe ein Vermögen.
Aber ich habe keine Zeit,
mich Vollzeit darum zu kümmern.
Und vor allem:
Viele wollen keine “Achterbahn”.
Denn mit 10 Mio Vermögen fühlt sich ein -30 % nicht wie “Chance” an.
Sondern wie:
Alarm. Stress. Existenzgefühl.
Moritz’ Fokus:
Outperformance – mit geringeren Drawdowns.
Nicht durch teure “Versicherungskosten”,
sondern indem Hedging als Hebel für Rendite genutzt wird.
60 % in 3 Jahren – und das Ziel: 100 Mio AUM
Track Record (laut Folge):
Über 60 % Rendite in 3 Jahren.
Mit deutlich geringeren Drawdowns als der Markt.
Aktuell:
zweistelliger Millionenbetrag verwaltet.
Ziel als nächste Marke:
100 Mio verwaltetes Vermögen.
Aber entscheidend ist, wie er darüber spricht:
Nicht “blind Ziele erreichen”.
Sondern:
Win-Win-Ökosystem bauen.
Kunden, die verstehen, was passiert.
Kunden, die nicht beim ersten Rücksetzer Panik schieben.
Weil dann entsteht Stabilität –
und Stabilität ist die Basis für Wachstum.
“Skin in the game” – der Test, der alles entlarvt
Moritz’ Filter ist brutal simpel:
Was ist dein Anreiz?
Er bringt ein Beispiel aus der Industrie:
Viele Fondsmanager investieren nicht mal in die eigene Strategie.
Er selbst:
Über 90 % seines Vermögens (bis auf Steuerrücklagen)
in den eigenen Strategien investiert.
Wenn du nicht selbst drin bist,
ist dein “Rat” oft nur Marketing.
Warum 85 % der aktiven Fonds nicht liefern
Ein Punkt, der wehtut:
Viele aktive Fonds schaffen es langfristig nicht,
den Markt zu schlagen.
Nicht nur wegen “Unfähigkeit”.
Sondern wegen Anreizsystemen:
Niemand will abweichen.
Niemand will Job-Risiko.
Lieber Benchmark nachbauen…
… plus Gebühren.
Und am Ende gewinnt nicht der Kunde.
Sondern die Struktur.
Ausblick 2026: fragiles System – aber es kann lange fragil bleiben
Moritz rechnet mit weiteren Turbulenzen.
Aber er warnt vor der größten Falle:
Auf “den einen Mega-Crash” zu warten.
Das System ist fragil.
Ja.
Aber ein fragiles System kann
10–15 Jahre fragil bleiben,
bevor es wirklich bricht.
Sein Kernpunkt:
Wer dauerhaft an der Seitenlinie steht,
verpasst Jahre an Entwicklung –
während Liquidität, Politik und Geldmengenausweitung
Assetpreise weiter treiben können.
Und deshalb:
Nicht hoffen.
Nicht warten.
Strukturiert positionieren.
Die Essenz
Die meisten Anleger verlieren nicht,
weil der Markt “zu schwer” ist.
Sondern weil sie…
… nervös werden, wenn’s schwankt.
… Gier mit Rendite verwechseln.
… auf Versprechen reinfallen.
… keine Strategie haben, die auch im Fallenden funktioniert.
Moritz’ Gegenmodell ist langweilig – im besten Sinne:
Disziplin statt Hype.
Differenz statt Hoffnung.
Skin in the game statt Show.
Und ein Fokus auf den Weg –
weil der Weg entscheidet,
ob du am Ende überhaupt noch im Spiel bist.